Ein einzigartiges Bauwerk

Ein einzigartiges Bauwerk

Der Wasserkrater ist ein einzigartiges Bauwerk. Eine echte Herausforderung für Planer, Architekten, Landschaftsgestalter , Statiker, jede Menge Baufachleute, Arbeiter, und natürlich für den Bauherrn, die Landesgartenschau GmbH. Der Wasserkrater - ein Großprojekt, das etliche Unwägbarkeiten in sich barg, und das dazu vom ersten Federstrich bis zur Bauabnahme unter immensem Zeitdruck realisiert werden musste. Ein ausgeklügelter Bauzeitenplan und die Disziplin der am Projekt beteiligten Firmen machten es möglich. Für den Wasserkrater wurden 11.000 Kubikmeter Erde ausgehoben und 860 Kubikmeter Beton verbaut. Der um fünf Meter tiefer gelegte Garten des Kraters hat an der Erdoberfläche einen Durchmesser von 70 Metern. Der Krater selbst liegt inmitten des abgesenkten Gartens. Er hat oben einen Durchmesser von 17 Metern und durchmisst am Grund 15 Meter.
Die wohl spektakulärste Aktion der Bauarbeiten zum Wasserkrater bildete im Februar 1999 die Bergung eines 22 Tonnen schweren Baggers, der sich zuvor 25 Meter tief in die Erde gegraben hatte. Ein 200-Tonnen-Autokran brachte das schwere Gerät vom Grund des Kraters wieder ans Tageslicht. Nach der Fertigstellung des Beton-Rohbaus im Frühjahr/Sommer 1999 bildeten der Einbau der Technik (Lüftung, Wassertechnik etc.), die Innenverkleidung mit Gabionen (mit Natursteinen gefüllte Drahtkörbe) und die Treppenkonstruktion die nächsten aufwendigen Bauabschnitte. Der obere Ring des Wasserkraters wurde im Herbst 1999 betoniert. Für die Gestaltung des Kratergartens blieb im Frühjahr 2000 nicht mehr viel Zeit.