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Wassergärten

Am magischen Faden:Die Wassergärten

Unweit des Wasserkraters im Park der Magischen Wasser bieten drei Wassergärten unterschiedliche Lebensräume. Gezeigt werden drei Gruppen von Wasserpflanzen: Erstens Unterwasserpflanzen; zweitens Pflanzen, die im Boden verwurzelt sind, und die auf der Wasseroberfläche leben; und drittens Pflanzen, die auf der Wasseroberfläche schwimmen.

Am magischen Faden:Drei Lebensräume

Das obere Becken mit 90 Zentimeter Tiefe lässt Seerosen in Rot- und Gelbtönen erblühen. Das mittlere Becken, 60 Zentimeter tief, zeigt eine Pflanzenwelt wärmerer Klimazonen. Hier wachsen Lotos, Hecht- und Pfeilkraut. Pflanzen, die sowohl durch ihre schöne Blüte als auch durch ihre Blattform erstaunen. Das untere Becken gibt Sumpfpflanzen ihren Lebensraum. Sie werden temporär mit Wasser überspült. Ein Sumpfbeet mit Simsen und Sumpfdotterblumen bildet den Übergang zur Naturlandschaft des Osterbachtals. Dieses Becken wird durch gestautes Niederschlagswasser vernässt. Auf einer Fläche von 2.600 Quadratmetern sind moderne Gärten entstanden, die in Korrespondenz zum Wasserkrater stehen. Es ist eine Investition in die Infrastruktur des Parks - ein Beitrag zur Aqua Magica, der über die Landesgartenschau hinaus erhalten bleiben wird - nicht zuletzt auch als Spielplatz.
Der Bau der markanten Wasserbecken stellte die Landschaftsarchitekten von Agence Ter und die Arbeitsgemeinschaft der Garten- und Landschaftsbaufirmen Rasche (Minden) und Lütkemeyer (Gütersloh) vor hohe technische Anforderungen. Die Baumaterialien: Boden, Beton, Stahl, Gussasphalt und Basaltschotter. Das Ziel: spiegelblanke Wasserflächen und saubere Schütten von einem Becken ins andere. "Unsere größte Herausforderung war es, die aus unterschiedlichen Baumaterialien zusammengefügten Wasserbecken dicht zu bekommen", resümiert Hans Körkemeier, Bauleiter bei Lütkemeyer. Die Idee, PE-Folie als Dichtungsmaterial zu verwenden, wurde wieder verworfen. Jetzt sorgt Gussasphalt dafür, dass aus den Becken kein Wasser verloren geht. Die Wassergärten sind für die Gäste der Aqua Magica vor allem deshalb interessant, weil sie einerseits unterschiedlichen Wasserpflanzen auf eine dekorative Weise Lebensräume bieten, und weil die Menschen andererseits hier selbst aktiv werden können. Sei es beim Wandeln über die Stege oder beim Spiel mit dem Wasser.

Planung: Agence Ter
Bauausführung: ARGE Wassergärten Rasche GmbH Garten- und Landschaftsbau (Minden) und H. Lütkemeyer GmbH Garten- und Landschaftsbau (Gütersloh)
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