Die Künstler 2016

PIKY POTUS

„The unbalanced hat“

Physical comedy in seiner besten Art – gewagt, spannend und mit viel Witz! Musik und Bewegung werden zu einem nicht enden wollenden Spiel, wenn Piky Potus die Balance zwischen seinen Hüten und Jonglierkeulen sucht. Mit atemberaubender Artistik hält er die seltensten Objekte in riskanten Höhen im Gleichgewicht. Alles dienst nur einem Ziel: Dem Spaß. Und um Spaß und Freude zu entfachen, wird Piky Potus weltweit zu Kleinkunst- und Straßentheaterfestivals eingeladen.

A great and risky ending, and blind fear of heights is what transports us beyond our senses.

DUO DESOLATO

„Lost Circus“

Zwei virtuose Pantomimen – frech, unberechenbar, voller Ironie und absurder Komik. Aus Zirkusclownerie, visueller Comedy, Mime und Slapstick entwickelte das Duo Desolato einen unverwechselbaren Humor. Cartoons werden auf der Bühne lebendig, Varieténummern stilsicher persifliert und in kleinen Geschichten virtuos die Komik des Alltags erzählt. Ein Klassiker des Duos ist der Comicstrip „Tom & Jerry“.
Seit 2006 erobert das Duo Desolato den Zirkus-,Varieté- und Festivalszene mit seinem unverwechselbaren Stil.

„Von einer Jagd nach einer Karotte bis hin zur Fliegendressur und Gesangseinlage liessen die beiden Pantomimekünstler nichts aus. Die zahlreich anwesenden Besucher dankten es ihnen mit Gelächter und tosendem Applaus.“(Thurgauer Zeitung, Thurgau/St. Gallen)

JESS JOCHIMSEN

„Für die Jahreszeit zu laut“

Die Welt könnte schön sein. Wäre da nicht der Mitmensch.
Der in einer Tour herumfuhrwerkt und seine Ansichten unangenehm und ohne Unterlaß in seine Umgebung krakeelt.
Zurückgelehnt und entschleunigt, mit Akkordeon und Gitarre – so begegnet Jess Jochimsen dem krisensatten Marktgeschrei und den notorischen Bescheidwissern und Rechthabern der Nation. Für sein „wütendes Kabarett der leisen Töne“ (taz) ist Jochimsen vielfach ausgezeichnet worden. Der beste Kabarettist seiner Generation trägt auf der Bühne sein Misstrauensvotum gegen Lärmmacher aller Art vor: Grandios komisch.
„Für die Jahreszeit zu laut“ ist der Versuch, dem großen Geklapper zu entkommen und dabei Haltung zu bewahren.

HERR NIELS

„Move!“

Herr Niels macht eigentlich Nichts...!
...und wenn er was macht, dann macht er meistens Unsinn...!
...aber das macht ja nichts!
Getreu diesem Motto spielt sich Herr Niels in die Herzen seiner Zuschauer.

Mit seiner außergewöhnlichen Körperbeherrschung und Bühnenpräsenz ist er international mehrfach ausgezeichnet und gehört zu den besten und gefragtesten Visual Comedy Acts. Man versteht ihn weltweit und seine Referenzen reichen vom "Daidogei Worldcup" in Shizuoka/Japan bis hin zum berühmten Comedy Arts Festival in Moers, von Galaauftritten beim Deutschen Filmpreis in Berlin über Engagements in Monaco, bis zu TV-Shows in Paris und Peking. Als Pantomime, Clown und Gummimensch präsentiert Herr Niels sein unglaubliches Spiel mit imaginären Kräften – und wird damit überall zum Publikumsliebling.

Herr Niels - Gewinner des "NDR Comedy Contest 2016"

Herr Niels - Gewinner des "Schwerter Kleinkunstpreis 2015/ 2016"

HANS KRÜGER

„Das Holzfeuerwerk“

Eine Welt die diesen Mann hervorbringt, kann nicht ganz verkehrt sein! Sein Holzfeuerwerk ist ein Meilenstein in der Geschichte der mechanischen Pyrotechnik. Zwischen Tiefsinn und Unsinn entfacht der Multikabarettist Hans Krüger mit einfachsten Mitteln und mit seiner körperbetonten Brachial-Erzählkunst ein furioses Bühnenszenario: Objekttheater mit undeutlicher Aussprache und einer Ansammlung von Fliegerbrillen!

Hans Krüger ist Schauspieler, Puppenspieler, Komiker, Puppenspieldozent an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, war der Lehrer von Rainald Grebe, ist Flieger, und eine Art Shantysänger.

„Kleinkunst par excellence!“ (Nordsee Zeitung)

„Wahre Begeisterungsstürme löste Hans Krüger aus. Seine Rotkäppchen-Zertrümmerung zeigt jenseits von Bildungsauftrag und Indoktrination einen anarchichen Witz.“(Süddeutsche Zeitung)

MORITZ NEUMEIER

„Auf eine Zigarette mit Moritz Neumeier“

In Moritz Neumers neuem Stand Up-Programm bleibt nur eines bestehen: Moritz Neumeier.

Ein junges Programm: Sprunghaft, schnell und vor allem ehrlich. Verpackt in kleine Alltagsgeschichten, kurze Episoden und verwickelte Monologe schlägt sein schwarzer Humor immer wieder zu. Manches geht zu weit, manches vielleicht nicht weit genug. Rauchend wirft sich Moritz Neumeier in die Bresche der Unverfrorenheit, bindet das Publikum ein und stellt sich selbst auf den Kopf.

Manchmal lachend, manchmal den Kopf schüttelnd lernt der Zuschauer das kennen, was als höchstes Gut auf einer Bühne steht. Einen Menschen. Aufbrausend, begeisternd, zweifelnd und manchmal traurig, weil alles dazu gehört. Weil es so sein muss. Was braucht es mehr?

„Extrem unterhaltsam.“ (Schwäbische Post)
„Dachte immer, die Leute mit der Zwangsjacke tauchen auf, aber bis zur Pause nicht.“(Zuschauer in Dresden)

THREE OF A KIND

„Three of a kind“

„Switch of your mobile, switch of your brain!“
Mit diesen Worten tauchen plötzlich drei Herren mittleren Alters auf, um eine Nachricht zu überbringen: Nur welche? An wen? Und warum? Verloren, verwirrt und völlig erschöpft stolpern sie vorwärts, straucheln, fallen und trotten im Chor, klammern sich aneinander und versuchen verzweifelt, ihrer vergessenen Mission auf die Spur zu kommen. Ein absurd-komisches Bewegungstheater voller Emotion, Spontanität und Spielfreude und ein großes, surreales Vergnügen!
Three of a kind das sind: Markus Siebert alias „Knäcke“, Clown und Komiker aus Bremen (D) und die in Belgien lebenden Performer, Schauspieler und Komiker Craig Weston (US) und Gordon Wilson(GB) auch bekannt als „The Primitives“.
„humor of the highest level (...),razor-sharp scenography, tasty gestures (...),generous magic, highly innovative. (Le Journal Du Pays Basque)

NAGELRITZ & DIE FISCHFORSCHER

„Fische, Frauen und Fangquoten“

Genau genommen sind die Fischforscher eine Band, die gemeinsam mit Nagelritz die Gedichte des Ausnahmepoeten Joachim Ringelnatz über die Reling schieben. Dabei begeben sie sich auf Tauchfahrt durch allerlei Absurditäten zu Wasser und zu Lande – mit Gesang Schifferklavier, Gitarre und Schlagzeug. Es blüht ein Abend mit skurrilen Geschichten, sehnsüchtiger Seemannsmusik und neuesten Erkenntnissen über Fische, Frauen und Fangquoten – alles fischwissenschaftlich belegt und vorgetragen mit frivoler Doppeldeutigkeit, frechem Augenzwinkern und maltesererprobter Seemannskehle. So nimmt der Abend seinen beschwingt-fröhlichen Lauf.

Nagelritz und die Fischforscher sind: Dirk Langer alias „Nagelritz (Gesang, Akkordeon, Gitarre), Gabriel Lonquich (Schlagzeug, Glockenspiel, Bastelarbeiten) und Uli Sobotta (Euphonium, Bass, Gesang).